Willkommen auf unserer Homepage...
Wir werden über Bienen und Wildbienen berichten, über Insekten und anderes Kleingetier.
Dieses Jahr haben wir "unseren" Wildbienen ein neues Insektenhotel gebaut.
Wir wollen sehen, ob es von diesen kleinen nützlichen Tieren angenommen
wird. Das alte Heim hat der Specht im Winter auseinandergenommen.
Es gibt viele Arten von Wildbienen. Sie sind zwar verwandt mit unseren
heimischen Bienen, leben aber nicht wie unsere Bienen als Volk, sondern
eher als Solitärbienen.
Insekten werden immer mehr in unserer Natur benötigt, da die Bienenhaltung
in den letzten 20 Jahren sehr große Verluste hinnehmen mußte. Nicht nur,
dass es immer weniger Imker gibt; in der Bevölkerung und in der Landwirtschaft,
ja sogar in der Politik kümmert
man sich nicht um die Bienen und deren Lebensraum.
Die Gründe des Rückganges sind bekannt, es gibt Studien in denen
man sich dieser Sache angenommen hat: Leider ist es nur Theorie,
denn die Gesetze für das Ausbringen der Spritzmittel sind bienenfeindlich.
Immer wieder passiert es, dass Imker ihre Bienen verlieren, weil
sie durch Spritzmittel vergiftet werden. Beweise dafür sind schwer
zu erbringen. Es gibt Verordnungen, nach denen
Spritzmittel als ungefährlich eingestuft werden, wenn von 100 Bienen nur 49 Bienen
sterben.
- In der Landwirtschaft werden Felder mit genveränderten Planzen bebaut
- Raps- und andere Kulturen werden bei jedem Wetter mit Spritzmittel/Gift besprüht, um möglichst hohe Erträge zu erzielen
- Die Felder werden immer größer, es gibt kaum noch Feldraine
- Wiesenblumen verschwinden ganz.
Bei uns werden die Wiesen mit Gülle getränkt: dort wo früher noch Champignons in freier Natur wuchsen, kann man heute nur noch saures Gras und Hungerpflanzen sehen. - Waldwiesen, die früher gelb von Löwenzahn waren, gibt es nicht mehr und
- der Kleingärtner holt bereits im April seinen Rasenmäher heraus, um den Rasen zu stutzen - so gibt es kaum noch blühende Wiesenblumen, geschweige ein Aussamen dieser Blumen.
Ein schöner Garten soll sein...
Früchte aus dem eigenen Garten - ja -
aber man benötigt dazu auch die Bienen und Insekten.
Ein Imker hält die Bienen nicht
nur, um Honig zu ernten: Ich kenne keinen Imker, der sich nicht an den
Bienen erfreut, wenn sie im Garten emsig die Blüten anfliegen. Wenn ein
Imker nur den Ertrag sehen würde und seine vielen Arbeitstunden
aufrechnete, so würde er sicher mit der Imkerei aufhören.
Ein
Imker ist ein großer Naturschützer - Seine Bienen bestäuben die
Blüten,
die wiederum für andere Insekten lebensnotwendig sind. Die Vögel, die
von uns im Winter mit Futter versorgt werden brauchen auch diese Sämereien,
um zu überleben
und sie benötigen Insekten für Ihre Aufzucht. Schon an diesem kleinen
Beispiel sieht man, wie die Natur miteinander verflochten ist.
Keine
Insekten bedeutet: keine Vögel, - weniger Obst, - weniger Früchte...
und eventuell unkontrollierter Insektenbefall; (hier könnte
ich noch weitere schwerwiegende Gründe aufführen, aber das
würde
diesen Rahmen sprengen).
Möchten Sie in Zukunft nur das Obst aus Übersee essen?
In Deutschland gedeihen gutes Obst und auch viele Sorten Gemüse, wir haben es in der Hand, unsere Produkte zu bevorzugen: Es müssen nicht immer Früchte aus Übersee sein, die durch den Transport (Flug/Verkehr) die Umwelt noch mehr belasten.
Also sollten wir alle überlegen, was wir für ein gesundes Gleichgewicht der Natur und damit auch für uns tun können, für unsere Kinder und Enkel.